2017-01-20
Aserbaidschan erinnert die Märtyrer des 20. Januar

Der 20. Januar ist ein blutiges, jedoch ein Ruhmesblatt in der modernen Geschichte Aserbaidschans und wurde zum Symbol des Kampfes und festen Willens des aserbaidschanischen Volkes um die Freiheit. Den schwarzen Januar kann man auch als eine gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung in Baku bezeichnen. Diese militärische Operation von bis an die Zähne bewaffneten speziellen Einheiten der UdSSR war das nie gesehene Verbrechen gegen die friedlichen und unschuldigen Menschen, gegen ihre Bürger, die zu jener Zeit zur Freiheit ihres Landes aufstanden, gegen die Annexionspolitik der Armenier in Berg-Karabach auf die Straßen gingen. Das Ziel des Einsatzes der Truppen in der Stadt Baku lag klar auf der Hand, den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes im Keim zu ersticken. Aber dieser blutige Terrorakt des sowjetischen Imperiums konnte den Freiheitswillen des aserbaidschanischen Volkes nicht ersticken. Das Volk erkämpfte seine Freiheit, erlangte seine volle legitime Unabhängigkeit.

Der Einmarsch von Kampfpanzern und Panzerwagen der Sowjetarmee in der Nacht vom 19. zum 20. Januar in die Stadt Baku war auf das Massaker von friedlichen Volksmassen gerichtet, die gegen die feindliche, proarmenische Politik der sowjetischen Führung unter der Leitung von Michail Gorbatschow sowie gegen die Annexionspolitik Armeniens und eine verräterische Haltung der damaligen aserbaidschanischen Führung aufgestanden waren. Diese Operation der Militärmaschine der UdSSR in Baku führte zu einer unerhörten, ungeheuren Tragödie in Aserbaidschan, fügte schwere Verluste zu. Damals konnten die ehemaligen inkompetenten Leiter in Aserbaidschan keinen Mut dazu haben, in diesen schweren Tagen ihren Landsleuten zu helfen, im Gegenteil dienten sie weiter der sowjetischen Führung. Im Unterschied zu ihnen kam der Nationalleader Heydar Aliyev in diesen schweren Tagen, der zu jener Zeit in Moskau lebte, in der ständigen Vertretung Aserbaidschans in Moskau an, verurteilte zornig die blutigen Ereignisse, protestierte scharf gegen die unmenschliche Politik des totalitären Sowjetregimes. So demonstrierte er nochmals seine Treue zu seinem Volk.

Die gewaltsame Niederschlagung der aserbaidschanischen Unabhängigkeitsbewegung war verfassungswidrig und Verstoß gegen das Völkerrecht. Der militärische Eingriff gegen die unbewaffneten Bürger war Verstoß gegen UN-Charta und Internationaler Pakt über bürgerliche und politische Rechte.

Nachdem der Nationalleader Heydar Aliyev wieder an die Macht gekommen war, wurde der blutigen 20. Januartragödie im Jahr 1994 ein politisches und rechtliches Urteil gegeben. Die Namen von derjenigen, die dieses Verbrechen begingen, wurden entlarvt. Der 20. Januar wurde zum „Nationaltrauertag" erklärt.

Das Andenken von allen Märtyrern, die ihr Leben für die Freiheit und Unabhängigkeit Aserbaidschans hingegeben haben, wird für immer im Herzen des aserbaidschanischen Volkes leben!