2016-09-13
Delegation der Schweizerischen Föderation der jüdischen Gemeinde besuchte Aserbaidschan

Eine Delegation jüdischen Gemeinden  in der Schweiz unternahm vom 5 bis 9. September eine Reise nach Aserbaidschan. Die Studienreise, deren Themenschwerpunkte religiöse Toleranz in Aserbaidschan waren, wurde von der Botschaft der Republik in Aserbaidschan in Bern organisiert. Geleitet wurde die Delegation vom Präsidenten der Föderation der jüdischen Gemeinden der Schweiz Herbert Winter. Zweck der Reise war ein Austausch über die Erfahrungen mit religiöser Toleranz in Aserbaidschan. Aserbaidschan ist ein säkulares Land mit einer muslimischen Bevölkerungsmehrheit, das jedoch die friedliche Koexistenz der verschiedenen Religionsgemeinschaften, vor allem von Juden, Katholiken, Orthodoxen und Muslimen, gewährleistet.

Während ihres Besuches traf die Delegation den Präsident der Republik Aserbaidschan S.E. Herrn Ilham Aliyev, den Außenminister S.E. Herrn Elmar Mammadyarov,  dem Vorsitzenden des staatlichen Komitees der religiösen Vereinigungen Herrn Mubariz Gurbanli,  der stellvertretenden Vorsitzende der Nationalversammlung Frau Bahar Muradova, den stellvertretenden Oberhaupt der kaukasischen Moslems Herrn Rashad Aliyarli. Die Delegation traf auch mit  Botschafter der Schweizerischen Eidgenossenschaft S.E. Herrn Philip Stalder und Botschafter des Staates Israel S.E. Herrn Dan Stav.

Es wurde betont, dass in Aserbaidschan in allen Epochen die Vertreter verschiedener Religionen und Völker in einer gut nachbarlichen Atmosphäre gelebt haben. Die jüdische Gemeinde hat eine lange Geschichte in Aserbaidschan konnte ihre Identität und Traditionen erhalten und trägt heute zur Entwicklung Aserbaidschans bei.

Die Delegation schätzte die Atmosphäre der Toleranz in Aserbaidschan hoch ein. Herbert Winter sagte zudem, dass  aserbaidschanische Multikulturalität ist ein Modell für mehr Sicherheit und eine friedliche Zukunft.