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Pressemitteilung 28 Mai 2026

Anlässlich des Unabhängigkeitstages am 28. Mai fand in der Schweizerischen Eidgenossenschaft ein offizieller Empfang statt.

Am 27. Mai 2026 fand im Bellevue Palace in Bern, der Hauptstadt der Schweiz, ein offizieller Empfang anlässlich des 28. Mai – Unabhängigkeitstages statt. Die Veranstaltung begann mit der Aufführung der Nationalhymnen der Republik Aserbaidschan, der Schweizerischen Eidgenossenschaft und des Fürstentums Liechtenstein.

An dem offiziellen Empfang nahmen hochrangige Vertreter der Schweizer Regierung, Leiter diplomatischer Missionen, Vertreter politischer, kultureller und wirtschaftlicher Kreise des Landes, Mitglieder der aserbaidschanischen Diaspora sowie Vertreter der lokalen Gemeinschaft teil.

In seiner Ansprache erklärte der Botschafter Aserbaidschans in der Schweizerischen Eidgenossenschaft und im Fürstentum Liechtenstein, Fuad Isgandarov, dass vor 108 Jahren, am 28. Mai 1918, die Demokratische Republik Aserbaidschan – der erste parlamentarisch-demokratische Staat im muslimischen Osten – gegründet worden sei. Unter Hinweis auf den glorreichen historischen Weg der Demokratischen Republik Aserbaidschan betonte der Botschafter, dass Aserbaidschan Frauen das aktive und passive Wahlrecht früher als viele europäische Länder gewährt habe.

In der Rede wurde hervorgehoben, dass die Demokratische Republik Aserbaidschan trotz ihres nur 23-monatigen Bestehens ein bedeutendes historisches Erbe hinsichtlich der Gestaltung staatlicher Traditionen, der Schaffung demokratischer Institutionen und der Stärkung der nationalen Identität hinterlassen habe. Der Botschafter informierte die Gäste ausführlich über den Unabhängigkeitskampf der Republik und ihre Errungenschaften.

Botschafter F. Isgandarov erklärte ferner, dass seit 1993 unter der Führung des Nationalführers Heydar Aliyev die Grundlagen der modernen Entwicklungsstrategie der Republik Aserbaidschan gelegt worden seien. Es wurde betont, dass dieser strategische Kurs derzeit von Präsident Ilham Aliyev erfolgreich und konsequent fortgeführt werde.

Der Botschafter informierte zudem ausführlich über die neuen geopolitischen Realitäten, die im vergangenen Jahr im Südkaukasus entstanden sind, über den Normalisierungsprozess zwischen Aserbaidschan und Armenien sowie über die Paraphierung eines Friedensabkommens zwischen beiden Ländern. Es wurde hervorgehoben, dass direkte Dialoge und Kontakte eine wichtige Rolle bei der Ausarbeitung des Friedensabkommens sowie beim Aufbau einer Vertrauensatmosphäre zwischen den Parteien gespielt hätten. In diesem Zusammenhang wurde darauf hingewiesen, dass die direkten Verhandlungen zwischen den Außenministern Aserbaidschans und Armeniens in Genf im Jahr 2022 unter Vermittlung der Schweiz einen bedeutenden Beitrag zum Normalisierungsprozess geleistet hätten.

Weiter wurde festgestellt, dass sich nach nahezu 30 Jahren de facto ein Friedensumfeld in der Region herausgebildet habe. Zugleich wurde besonders hervorgehoben, dass erste Schritte zur Wiederherstellung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Aserbaidschan und Armenien unternommen worden seien, erste Handelskontakte zwischen den Parteien entstanden seien und neue Möglichkeiten für die regionale Zusammenarbeit geschaffen worden seien.

Im künstlerischen Teil der Veranstaltung trat das Orchester „Horizons“ unter der Leitung der jungen aserbaidschanischen Violinistin Jamila Garayusifli auf, die in Europa und der Schweiz bekannt ist, Preisträgerin internationaler Wettbewerbe sowie Stipendiatin des Präsidentenstipendiums ist.

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