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Pressemitteilung 19 November 2025

In Bern fand eine Veranstaltung mit dem Titel „Weg der Freiheit“ statt, die dem 8. November – dem Tag des Sieges – und dem 140. Geburtstag des großen aserbaidschanischen Komponisten Uzeyir Hajibeyli gewidmet war.

Am 12. November 2025 fand in Bern ein Konzert zum Tag des Sieges und zum 140. Geburtstag des großen Komponisten Uzeyir Hajibeyli statt. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Staatlichen Komitee für die Arbeit mit der Diaspora der Republik Aserbaidschan, der aserbaidschanischen Botschaft in der Schweizerischen Eidgenossenschaft und im Fürstentum Liechtenstein sowie der Kaspisch-Alpinen Gesellschaft mit Sitz in der Schweiz. Botschafter Fuad Isgandarov begrüßte die Teilnehmer und betonte, dass der fünfte Jahrestag des Sieges einen Wendepunkt im Kaukasus darstelle und der wichtigste Weg zum Frieden sei. Er hob zudem hervor, dass das Werk des großen Komponisten einen besonderen Platz in der aserbaidschanischen Kultur des 20. Jahrhunderts einnehme.

Anschließend gratulierte der Vorsitzende des Staatlichen Komitees für die Arbeit mit der Diaspora, Fuad Muradov, den Teilnehmern zum Tag des Sieges. Gleichzeitig ging Vorsitzender F. Muradov auf das Schaffen von Uzeyir Hajibeyli ein und betonte, dass der große Komponist ein neues Kapitel in der aserbaidschanischen Kultur aufgeschlagen habe.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde außerdem die Monografie „Modernität und Archaik: Aserbaidschanische Musikkultur des 20. Jahrhunderts im Kontext dreier Imperien“ des in Deutschland lebenden Komponisten, Musikwissenschaftlers und Kulturwissenschaftlers Elmir Mirzayev vorgestellt. Das ins Deutsche übersetzte Buch behandelt die rund 200-jährige Geschichte und Kultur Aserbaidschans, die von schwierigen Phasen geprägt war.

Anschließend wurden Beispiele des Schaffens des großen Komponisten aufgeführt. Der kulturelle Teil umfasste Werke von Uzeyir Hajibeyli mit dem Titel „Ashiqsayagy“, „Arazbari“, „Sensiz“ und „Sevgili canan“, Elmir Mirzayevs Werk „Ithaf“, das dem Völkermord in Chodschali gewidmet ist, Auftritte der in Deutschland lebenden Sopranistin Mara Huseynova, Mitglieder des Berner Klaviertrios – den Geiger Roman Filipov, den Cellisten Pierre Deppe und den Pianisten Igor Andreev – sowie Kompositionen des Dekans der Universität Karabach, des Komponisten Turker Gasimzade.

An der Veranstaltung nahmen Vertreter der Schweizerischen Eidgenossenschaft, in der Schweiz akkreditierte diplomatische Vertreter, Mitglieder der aserbaidschanischen Diaspora in Bern und weitere Gäste teil.

Im Anschluss an die Veranstaltung fand ein Empfang für die Teilnehmer statt.

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